Seit Mitte der 1970er Jahre gehören Transplantationen von Blutstammzellen aus dem Knochenmark oder dem peripheren Blut zu den etablierten Verfahren bei der Behandlung von schweren Erkrankungen des blutbildenden Systems (z.B. Leukämien). Diese Praxis schließt auch minderjährige Kinder als Spender (und Empfänger) ein. So werden allein in Deutschland zurzeit jährlich etwa 110 bis 150 Blutstammzelltransplantationen zwischen minderjährigen Geschwisterkindern vorgenommen.

Die Bedeutung dieses Ereignisses für die Betroffenen ist dabei bislang weitgehend unerforscht. In unserem Forschungsprojekt geht es darum, wirklich zu verstehen, was es sowohl kurz- als auch langfristig für die Beteiligten bedeutet, eine Knochenmark-Transplantation in der Familie (mit) zu erleben. Es geht uns also um die ganz persönliche Sicht der Familien bzw. Familienangehörigen.

Die gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten dienen dazu, die Therapieverfahren und die psychosoziale Unterstützung für Familien / Familienmitglieder zu verbessern. Darüber hinaus liefern sie wichtige Erkenntnisse für Fragen der Transplantationsmedizin im Allgemeinen.

Projektleitung: Christina Schües und Christoph Rehmann-Sutter

Förderer: BMBF ELSA-Forschungsprogramm (Projekt Nr. 01GP1601)

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Lübeck kämpft für seine Uni