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KLIMA-WANDEL-DENKEN

Idee und Anlass

Die Klimakrise ist präsent, bedrohlich, zerstörerisch. Wie stark und in welcher Weise Gesellschaften und ihre Mitglieder konkret betroffen sind, hängt nicht nur von der Temperatur, sondern auch von regionalen Gegebenheiten, vom Reichtum oder der Armut, und vielen anderen sozialen Verhältnissen (wie auch Geschlechterverhältnissen) ab.

Eine technische Herangehensweise allein wird die Klimakrise nicht meistern. Die Klimakrise fordert zu einem Denken und Handeln heraus, das rechtlich, politisch und ethisch motiviert ist. Was sind in Zeiten der Krise die angemessenen grundlegenden wissenschaftlichen, wirtschaftlichen aber auch kulturellen oder philosophischen Fragen?

WissenschaftlerInnen sind sowohl im Namen ihres bürgerlichen als auch ihres fachwissenschaftlichen Engagements gefragt, sich für nationale, globale und regionale Maßnahmen des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit einzusetzen. Eine intensive Debatte auf allen Ebenen der Gesellschaft ist notwendig. Die Beteiligung von WissenschaftlerInnen als BürgerInnen und Fachpersonen ist essentiell. Die Klimakrise berührt nicht nur Fragen von Gesellschaft, Gerechtigkeit, Menschenrechten oder Verantwortung. Sie betreffen auch die Biosphäre insgesamt und unsere Position in ihr. Diese kann zerstörerisch, ausbeutend, aber auch schützend und fürsorgend genutzt werden. Aber wie kann das gehen?

Diskutieren Sie mit! Hier im Blog können Sie die Beiträge lesen und kommentieren, sich aber auch mit eigenen Gastbeiträgen beteiligen. Diese senden Sie bitte an birgit.stammberger@uni-luebeck.de.