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    <title>RSS-Feed</title>
    <description>Letzte Blogbeiträge</description>
    <language>de</language>
    <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel?type=200</link>
    <lastBuildDate>Mon, 25 May 2026 17:25:56 +0200</lastBuildDate>
    
    
   


       
           
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   <title>&quot;Klimaschädliches Verhalten&quot;</title>
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            <![CDATA[<h3>Klimapolitik</h3><h2>Klimaschädliches Verhalten</h2><div class="lead link-continue"><p>Wie sinnvoll ist der Vorwurf des "klimaschädlichen Verhaltens"?</p>
<p>Motivierende Botschaften und Anreize führen eher zu Verhaltensänderungen. Robert Habeck,&nbsp;<a href="t3://page?uid=44">Prof.&nbsp;Christoph Rehmann-Sutter</a>&nbsp;und weitere Experten erörtern "klimaschädliches Verhalten" in einem MDR-Aktuell-Beitrag am 02.11.2021.</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/klimaschaedliches-verhalten.html</link>
   <pubDate>Tue, 02 Nov 2021 21:13:26 +0100</pubDate>
   <guid>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/klimaschaedliches-verhalten.html</guid>
   <author>Christoph Rehmann-Sutter, </author>
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   <title>Studium generale Wintersemester 2021/22</title>
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            <![CDATA[<h3>Klima-Wandel-Denken</h3><h2>Studium generale im Wintersemester 2021/22</h2><div class="lead link-continue"><p>Am 20. Oktober ist das Studium generale nach Corona-bedingter Pause wieder in Präsenz gestartet. <a href="t3://page?uid=44">Prof. Christoph Rehmann-Sutter</a> berichtete über das Studium generale, das im Wintersemester 2021/22 zum Thema Klima-Wandel-Denken stattfindet, in den <a href="t3://file?uid=1060" target="_blank">Regionalnachrichten auf NDR 1 Welle Nord am 18.10.2021 um 16:30 Uhr</a>.</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/studium-generale-wintersemester-2021/22.html</link>
   <pubDate>Mon, 01 Nov 2021 17:24:53 +0100</pubDate>
   <guid>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/studium-generale-wintersemester-2021/22.html</guid>
   <author></author>
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   <title>S4F #AlleFürsKlima</title>
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            <![CDATA[<h3>#AlleFürsKlima</h3><h2>Weltweiter Klimastreik</h2><div class="lead link-continue"><p>Mitglieder von <a href="https://de.scientists4future.org/" target="_blank">Scientists for Future</a> erklären <a href="https://de.scientists4future.org/24-september-2021-aufrufe-der-wissenschaftlerinnen/" target="_blank">hier</a>, warum die Teilnahme am weltweiten Klimastreik so relevant ist.</p>
<p>Fridays for Future hat zu einem weltweiten Klimastreik am 24. September 2021 aufgerufen.<br /> Auch in Lübeck: um 15.00 Uhr vor dem Stadttheater</p>
<p><a href="https://fridaysforfuture.de/ortsgruppen/luebeck/" target="_blank">Mehr Informationen</a>.</p>
<p>Trotz der vielen anderen Verpflichtungen, die alle haben: wenn man an den vom Menschen verursachten Klimawandel denkt, ist es ein geringer Preis ein paar Stunden auf die Straße zu gehen.</p>
<p><a href="https://www.ipcc.ch/2021/08/09/ar6-wg1-20210809-pr/" target="_blank">Der letzte Bericht des IPCC</a>&nbsp;liefert neue Schätzungen über die Wahrscheinlichkeit, dass die globale Erwärmungsgrenze von 1,5°C in den nächsten Jahrzehnten überschritten wird, und kommt zu dem Schluss, dass eine Begrenzung der Erwärmung auf knapp 1,5°C oder sogar 2°C unerreichbar ist, wenn die Treibhausgasemissionen nicht sofort, schnell und in großem Umfang reduziert werden.</p>


</div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/s4f-allefuersklima.html</link>
   <pubDate>Mon, 20 Sep 2021 16:59:24 +0200</pubDate>
   <guid>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/s4f-allefuersklima.html</guid>
   <author></author>
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   <title>Stellungnahme S4F HL</title>
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            <![CDATA[<h3>Zukunft Lübecks</h3><h2>Stellungnahme zu den Zukunftsszenarien</h2><div class="lead link-continue"><h4>Stellungnahme der Scientists for Future (Ortsgruppe Lübeck) zu den Szenarien für die Zukunft Lübecks</h4>
<h4>Hintergrund:</h4>
<p>Im Rahmen des Stadtentwicklungsdialogs hat die Verwaltung der Hansestadt Lübeck vier <a href="https://uebermorgen.luebeck.de/projekte/stadtentwicklungsdialog/die-szenarien.html" target="_blank">Zukunftsszenarien</a> für das Jahr 2040 formuliert, die die Diskussion zur Entwicklung des Flächennutzungsplans und des Verkehrsentwicklungsplans unterstützen sollen. Auf ihrer Internetseite <a href="https://uebermorgen.luebeck.de/index.html" target="_blank">LÜBECK:überMORGEN</a> fordert sie zur <a href="https://uebermorgen.luebeck.de/projekte/stadtentwicklungsdialog/index.html" target="_blank">Stellungnahme</a> auf.</p>
<p>Dieser Text stammt von VertreterInnen der Scientists for Future Regionalgruppe Lübeck. Die <a href="https://de.scientists4future.org/" target="_blank">Scientists for Future</a> (S4F) sind ein überparteilicher und überinstitutioneller Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen aus allen Disziplinen, der zu sachlichen politischen Diskussionen z.B. im Kontext des Klimawandels beitragen und den Dialog fördern will. S4F ist eine dezentrale, sich selbst organisierende Basisbewegung.</p>
<h4>Zentrale Aussagen:</h4>
<ul> 	<li>Die Szenarien A („Volldampf voraus!“) und B („Kurs halten“) sind aus Sicht des Klimaschutzes absolut indiskutabel.</li> 	<li>Das auffällig positiv dargestellte Szenario C („Beidrehen“) ist nicht ausreichend, um die anvisierten Klimaziele bis 2040 zu erreichen.</li> 	<li>Das in dieser Hinsicht bessere Szenario D „Hart backbord!“ wird unzutreffend negativ dargestellt.</li> </ul>
<h4>Perspektivwechsel erforderlich: vom Ziel her denken</h4>
<p>Die Logik des nachhaltigen Handels orientiert sich an den zu erreichenden Zielen. Als Minimalziel der Nachhaltigkeit (sogenannte „schwache“ Nachhaltigkeit) gilt es, die für das Wohl des Menschen essentiellen Umweltbedingungen zu erhalten. Diese essentiellen Bedingungen (sog. Planetare Grenzen) und dessen Bedrohung lassen sich wissenschaftlich zum Teil bereits gut quantifizieren (Steffen et al. 2015, Planetary Boundaries, o.&nbsp;J.). Bezüglich des Klimas (eines der neun Grenzen) und dessen Veränderung besteht ein sehr fundiertes wissenschaftliches Detailwissen, aus dem ableitbar ist, welche Konsequenzen durch weitere Emissionen von klimaschädlichen Gasen (CO2, CH4, etc.) zu erwarten sind. Der jüngste Teilbericht (Assessment Report 6) des Weltklimarats IPCC (Arias 2021, Masson-Delmotte et al. 2021) zeigt sehr eindrücklich, dass nur eine radikale Änderung des anthropogenen Wirtschaftens die Grundlage zum Wohl des Menschen erhalten kann. Ein Vorentwurf eines weiteren Teils des IPCC Berichts (Earth 2021) belegt, dass auch die bisher gefassten politischen Ziele bei Weitem nicht ausreichend ambitioniert sind, um eine katastrophale Veränderung des Klimas zu verhindern. Auch Deutschland erhält für die gesteckten Klimaziele und den Grad der Umsetzung mangelhafte Noten (Sachs 2021).</p>
<p><strong>Folglich stellt sich – auch aus rein anthropozentrischer Perspektive - nicht die Frage, wieviel Klimaschutz wir uns leisten wollen, sondern lediglich wie wir die Ziele rechtzeitig erreichen können.</strong></p>
<p>Auch für weitere Umweltsektoren zeigt sich ein vergleichbares Bild. Zunehmend ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerät auch eine weitere - im Zusammenhang mit den Flächennutzungsplan der Stadt relevante planetare Grenze: die Verluste der Biodiversität – u.a. durch Flächenversiegelung – gefährden die Sicherstellung von Ökosystemleistungen (z.B. Bestäubung durch Insekten, Landwirtschaft).</p>
<h4>Beitrag der Kommunen: alle müssen ran</h4>
<p>Der Weltklimarat bilanziert auf globaler Ebene und zeigt in verschiedenen Szenarien die absehbaren Konsequenzen auf. Hitzewellen, Starkregenereignisse und Überschwemmungen lassen sich mittlerweile regional (auch in Norddeutschland) beobachten und werden in ihrer Frequenz und Intensität in allen Szenarien zunehmen. Bei der Vorstellung des IPCC-Berichts verweisen Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek auf aktuelle Katastrophen aufgrund von Extremwetterereignissen.</p>
<p>Die politischen Schlussfolgerungen aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen müssen konsequent auf allen politischen Ebenen gezogen werden. Die globale Staatengemeinschaft hat sich im Paris-Abkommen 2015 auf ein 2°C-Ziel geeinigt, mit dem Hinweis, dass möglichst eine Begrenzung auf 1.5° angestrebt werden sollte. Der IPCC erarbeitete auf dieser Basis konkrete Szenarien, mit denen die Weltgemeinschaft diese Ziele einhalten kann (Allen et al. 2019, Bazaz et al. 2018). Der Sachverständigenrat für Umweltfragen erarbeitete Vorschläge, wie von der globalen Ebene Zielvorgaben für Deutschland abgeleitet werden können (Hornberg et al. 2020). Dabei legt er das einfache Gerechtigkeitsmodell über die Einwohnerzahl Deutschlands im Verhältnis zur Weltbevölkerung zugrunde.</p>
<p>Mit derselben Logik lassen sich Klimaziele bis auf die kommunale Ebene herunterbrechen. Die Methodik zur Berechnung kommunaler Emissionen (Hertle et al., 2019; Gugel et al., 2020) unterliegt Weiterentwicklungen, erfasst aber noch nicht alle Emissionspfade (z.B. Konsum). Trotzdem zeigt eine Analyse der Stadt Lübeck, dass bei Beibehalten der derzeitigen Maßnahmen, Klimaneutralität erst zum Ende des Jahrhunderts erreicht werden würde&nbsp; (Hansestadt Lübeck &amp; Klimaleitstelle, 2021).</p>
<p>Die - aus wissenschaftlicher Sicht noch unzureichenden - Ziele der Bundesregierung sind nur erreichbar, wenn flächendeckend auch die Kommunen Verantwortung übernehmen. Daher ist davon auszugehen, dass alle Kommunen im Jahr 2040 (dem Zieljahr der Szenarien der Stadt HL) klimaneutral sein müssen und danach einen Beitrag zum aktiven Entzug von CO2 aus der Atmosphäre auch kommunal beizusteuern sein. Von diesen Zielen noch weit entfernt, hat die Stadt Lübeck 2019 den Klimanotstand ausgerufen.</p>
<p>Die Szenarien der Stadt HL müssen also vor einem Hintergrund entwickelt werden, in dem Deutschland (und die Welt) eine elementare Transformation der Lebens- und Wirtschaftsweise durchlaufen hat bzw. noch durchläuft. Für manche Elemente der Transformation zeichnen sich Konzepte ab (z.B. Energieversorgung, Mobilität). Für andere Bereiche bedarf es aber noch tiefgreifender Entwicklungen. Die Szenarien müssen folglich davon ausgehen, dass die Bedingungen in der Umgebung Lübecks ähnlich herausfordernd sind und dass sich die bisherige Wirtschaftsweise und Arbeitswelt und mit ihr die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft erheblich ändern wird.</p>
<h4>Szenario D „Hart backbord!“ geht in die richtige Richtung</h4>
<p><strong>Von den entwickelten Szenarien zeigt nur Szenario D ein Anspruchsniveau, das der erläuterten Situation ansatzweise gerecht wird.</strong> Mit Details ausgearbeitet könnte es die Grundlage einer angepassten Stadtentwicklung darstellen, mit der sich Lübeck für 2040 zu einem nachhaltigen und lebenswerten urbanen und suburbanen Umfeld entwickelt.</p>
<h4>Welche Konsequenzen hat das Szenario? Welche Risiken bestehen?</h4>
<p>Das Szenario D wird seitens der Stadt HL diskreditiert und dargestellt, als stünde es nicht im Kontext der weiteren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformation.</p>
<p>Auf eine Ausweitung der Versiegelung von Flächen zu verzichten, ist angesichts der planetaren Grenzen von Klima und Biodiversität folgerichtig. Das Szenario schlägt sinnvolle Entwicklungen vor. Um den Bedarf an Wohnraum zu decken, sind alternative Szenarien weiter zu entwickeln. Dabei gilt es, die öffentlichen Flächen attraktiver zu gestalten und so auch einen weniger raumgreifenden privaten Wohnraum als gute Alternative zur heutigen Situation zu entwickeln. Exemplarisch genannt sei hier das Konzept der Innenverdichtung (Nachverdichtung), das unter Einbezug von Natur- und Denkmalschutz eine Aufstockung des vorhandenen Wohn- und Arbeitsraumes erzielen kann.</p>
<p>Bzgl. Gewerbeflächen spricht das Szenario die Möglichkeit der Verdichtung an. Insgesamt ist aber auch zu berücksichtigen, dass im Jahre 2040 die gesellschaftliche Transformation (auch des materiellen Konsums) sowie die erforderliche Umgestaltung des Wirtschaftens (u.a. Logistik, Ressourcensteuerung. Dienstleistungssektor) einen starken Einfluss auf den Bedarf an (Gewerbe-)Flächen haben dürfte. Übergeordnete Steuerungsinstrumente (auf nationaler u. europäischer Ebene) werden umweltfreundliche Unternehmen, Dienstleistungen und Produkte fördern.</p>
<p>Die Rolle der landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzten Flächen – und zwar nicht nur auf Moorböden – sind nicht vollständig thematisiert. Beide können verstärkt zur Speicherung von CO2 eingesetzt werden. Klarzustellen ist allerdings, dass die Speicherung durch Landnutzungsänderung nur einen sehr kleinen Anteil nicht vermeidbarer Emissionen kompensieren kann (Allen et al. 2019).</p>
<p>Es wird dargestellt, als wäre Lübeck mit Szenario D im Jahre 2040 herausragend „grün“. Wenn wir das Klimaziel ernst nehmen, kann das für 2040 nicht stimmen, da alle Kommunen mindestens so nachhaltig aufgestellt sein müssen, wie in Szenario D skizziert. Es ist davon auszugehen, dass die überregionale Politik für ein level-playing-field sorgt und somit bspw. die umgebenden Kommunen vergleichbare Szenarien entwickeln und umsetzen (müssen). Entsprechend erstaunt die Schlussfolgerung im Szenario, dass die Wirtschaft aus HL in die Umgebung abwandern wird und es weniger Steuereinnahmen gäbe. Zudem ist aus einem Gleichbleiben der Flächen nicht zu schließen, dass sich der Umsatz nicht erhöhen kann. Auch müssen die zukünftigen Steuereinnahmen (im Jahr 2040!) nicht zwingend nur am Umsatz gekoppelt sein (z.B. Raworth, 2017; Ross, 2019; Schokkaert, 2019).</p>
<p>Auch bezüglich der Mobilität zeichnet das Szenario ein wenig kreatives Bild. Schon heute zeigen städtische Verkehrskonzepte die Attraktivität des Wohnens in einer autoarmen Stadt (z.B. Kopenhagen, Amsterdam). Gekoppelt mit attraktiver Gestaltung des Fuß- und Radverkehrs und des ÖPNV unter zusätzlicher Nutzung innovativer Ansätze (z.B. kleinere Fahrzeuge, aber häufigerer Takt bzw. on-demand-Versorgung in Zeiten und Gebieten mit geringer Nutzungszahl) kann die Stadt als Wohnort attraktiver sein als das Umland. Mit entsprechenden Anreizsystemen werden mehr und mehr Menschen bereit sein, von der Doktrin des motorisierten Individualverkehrs abzuweichen. Auch die “Notwendigkeit” von Großeinkäufen in entfernten großen Einkaufszentren im Umland/Stadtrandgebiet entfällt, wenn wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten bestehen und gefördert werden. Ein Verbund mit den Nachbarkommunen bzw. -kreisen ist möglich und sollte selbstverständlich werden.</p>
<p><strong>Eingebettet in einer ganzheitlicheren Perspektive bietet Szenario D daher weit mehr positives Potenzial als dargestellt.</strong></p>
<p>AutorInnen: Scientists for Future Ortsgruppe Lübeck</p>
<hr />
<h4>Quellenbelege</h4>
<p>Allen, M., Antwi-Agyei, P., Aragon-Durand, F., Babiker, M., Bertoldi, P., Bind, M., Brown, S., Buckeridge, M., Camilloni, I., Cartwright, A., Cramer, W., Dasgupta, P., Diedhiou, A., Djalante, R., Dong, W., Ebi, K. L., Engelbrecht, F., Fifita, S., Ford, J., … Zickfeld, K. (2019). Technical Summary: Global warming of 1.5°C. An IPCC Special Report on the impacts of global warming of 1.5°C above pre-industrial levels and related global greenhouse gas emission pathways, in the context of strengthening the global response to the threat of climate change, sustainable development, and efforts to eradicate poverty. Intergovernmental Panel on Climate Change. https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/sites/2/2018/12/SR15_TS_High_Res.pdf</p>
<p>Arias, P. A., Bellouin, N., Coppola, E., Jones, R. G., Krinner, G., Marotzke, J., Naik, V., Palmer, M. D., Plattner, G.-K., Rogelj, J., Rojas, M., Sillmann, J., Storelvmo, T., Thorne, P. W., Trewin, B., Achutarao, K. M., Adhikary, B., Allan, R. P., Armour, K., … Zickfeld, K. (2021). Technical summary. In V. Masson-Delmotte, P. Zhai, A. Pirani, S. L. Connors, C. Péan, S. Berger, N. Caud, Y. Chen, L. Goldfarb, M. I. Gomis, M. Huang, K. Leitzell, E. Lonnoy, J. B. R. Matthews, T. K. Maycock, T. Waterfield, Ö. Yelekçi, R. Yu, &amp; B. Zhou (Hrsg.), Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge University Press.</p>
<p>Bazaz, A., Bertoldi, P., Buckeridge, M., Cartwright, A., de Coninck, H., Engelbrecht, F., Jacob, D., Hourcade, J.-C., Klaus, I., de Kleijne, K., Lwasa, S., Markgraf, C., Newman, P., Revi, A., Rogelj, J., Schultz, S., Shindell, D., Singh, C., Solecki, W., … Waisman, H. (2018). Summary for Urban Policymakers – What the IPCC Special Report on 1.5C Means for Cities. Indian Institute for Human Settlements. https://doi.org/10.24943/SCPM.2018</p>
<p>Earth.org. (2021, August 13). Leaked Draft IPCC Report Warns Global Greenhouse Gas Emissions Must Peak in Four Years. Earth.Org - Past | Present | Future. https://earth.org/leaked-ipcc-draft-report-global-greenhouse-gas-emissions-peak/</p>
<p>Gugel, B., Hertle, H., Dünnebeil, F., &amp; Herhoffer, V. (2020). Weiterentwicklung des kommunalen Bilanzierungsstandards für THG-Emissionen (Bilanzierungssystematik kommunal – BISKO, S. 55) [Abschlussbericht]. https://www.umweltbundesamt.de/publikationen</p>
<p>Hansestadt Lübeck &amp; Klimaleitstelle. (2021). Treibhausgasbilanz 2019 [Treibhausgasbilanz]. https://www.luebeck.de/files/stadtentwicklung/Klimaschutz/Bericht%20Treibhausgasbilanz%202019.pdf</p>
<p>Hertle, H., Dünnebeil, F., Gugel, B., Rechsteiner, E., &amp; Reinhard, C. (2019). BISKO Bilanzierungs-Systematik Kommunal—Empfehlungen zur Methodikder kommunalen Treibhausgasbilanzierung für den Energie- und Verkehrssektor&nbsp; in Deutschland Kurzfassung (Aktualisierung 11/2019). https://www.ifeu.de/wp-content/uploads/BISKO_Methodenpapier_kurz_ifeu_Nov19.pdf</p>
<p>Hornberg, C., Niekisch, M., Calliess, C., Kemfert, C., Lucht, W., Messari-Becker, L., &amp; Rotter, V. S. (2020). Für eine entschlossene Umweltpolitik in Deutschland und Europa. Geschäftsstelle des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU). https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_2020/2020_Umweltgutachten_Entschlossene_Umweltpolitik.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=30</p>
<p>Masson-Delmotte, V., Zhai, P., Pirani, A., Connors, S. L., Péan, C., Berger, S., Caud, N., Chen, Y., Goldfarb, L., Gomis, M. I., Huang, M., Leitzell, K., Lonnoy, E., Matthews, J. B. R., Maycock, T. K., Waterfield, T., Yelekçi, Ö., Yu, R., &amp; Zhou, B. (Hrsg.). (2021a). Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge University Press.</p>
<p>Masson-Delmotte, V., Zhai, P., Pirani, A., Connors, S. L., Péan, C., Berger, S., Caud, N., Chen, Y., Goldfarb, L., Gomis, M. I., Huang, M., Leitzell, K., Lonnoy, E., Matthews, J. B. R., Maycock, T. K., Waterfield, T., Yelekçi, Ö., Yu, R., &amp; Zhou, B. (Hrsg.). (2021b). Summary for policymakers. In Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge University Press.</p>
<p>Planetary boundaries. (o.&nbsp;J.). Abgerufen 31. August 2021, von https://www.stockholmresilience.org/research/planetary-boundaries.html</p>
<p>Raworth, K. (2017). Why it’s time for Doughnut Economics. IPPR Progressive Review, 24(3), 216–222. https://doi.org/10.1111/newe.12058</p>
<p>Ross, F. (2019). Kate Raworth - Doughnut Economics: Seven Ways to Think Like a 21st Century Economist (2017). Regional and Business Studies, 11(2), 81-86-81–86. https://doi.org/10.33568/rbs.2409</p>
<p>Sachs, J., Kroll, C., Lafortune, G., Fuller, G., &amp; Woelm, F. (2021). Sustainable Development Report 2021 (1. Aufl.). Cambridge University Press. https://doi.org/10.1017/9781009106559</p>
<p>Schokkaert, E. (2019). Review of Kate Raworth’s Doughnut Economics. London: Random House, 2017, 373 pp. Erasmus Journal for Philosophy and Economics, 12(1), 125–132. https://doi.org/10.23941/ejpe.v12i1.412</p>
<p>Steffen, W., Richardson, K., Rockstrom, J., Cornell, S. E., Fetzer, I., Bennett, E. M., Biggs, R., Carpenter, S. R., de Vries, W., de Wit, C. A., Folke, C., Gerten, D., Heinke, J., Mace, G. M., Persson, L. M., Ramanathan, V., Reyers, B., &amp; Sorlin, S. (2015). Planetary boundaries: Guiding human development on a changing planet. Science, 347(6223), 1259855–1259855. https://doi.org/10.1126/science.1259855</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/stellungnahme-s4f-hl.html</link>
   <pubDate>Mon, 06 Sep 2021 12:49:59 +0200</pubDate>
   <guid>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/stellungnahme-s4f-hl.html</guid>
   <author>Scientists for Future Ortsgruppe Lübeck, </author>
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   <title>Neue Denkräume eröffnen</title>
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            <![CDATA[<h3>Video-Podcast</h3><h2>Dachbodengespräch: Neue Denkräume eröffnen</h2><div class="lead link-continue"><p>Der Titel Klima Wandel Denken birgt den Anspruch, die Zukunft zu gestalten. Doch wer dieses Abenteuer zu denken wagt, wird sich auch fragen müssen, welche Denkräume hierfür geöffnet und gefunden werden müssen. Christina Schües fordert zum Mut und zur Phantasie eines Denkens, das die gegenwärtige Realität zu Gunsten eines vernetzen und globalen Denkens überschreitet. Dieses Denken beansprucht nicht einfach die Zukunft vorhersagen zu wollen, sondern sie in Verantwortung zu gestalten. Letztendlich wird sich nur, was gedacht werden kann, realisieren lassen.</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/neue-denkraeume-eroeffnen.html</link>
   <pubDate>Wed, 26 May 2021 15:24:38 +0200</pubDate>
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   <author></author>
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   <title>Bundesverfassungsgerichtsurteil</title>
   <description>
      
            <![CDATA[<h3>Klimaschutz ist ein Grundrecht!</h3><h2>Diskussion der Bedeutung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts über die Beschwerden zum Klimaschutzgesetz</h2><div class="lead link-continue"><p>Gerichte können die eigenen Staaten im Namen des Grundrechtsschutzes zwingen, schärfere Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html" target="_blank">Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts über Verfassungsbeschwerden zum Klimaschutzgesetz vom 24. März 2021</a>, welcher am 29. April publiziert wurde, ist von grundsätzlicher und weitreichender Bedeutung. Im Urteil wurden vier verschiedene Klagen behandelt, die alle das Klimaschutzgesetz vom 12. Dezember 2019 (KSG) in einer bestimmten Art hinsichtlich seiner Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz (GG) angegriffen hatten. Das Bundesverfassungsgericht befand, dass das KSG nachgebessert werden muss: Es fehlt ein verbindlicher Pfad der Reduktion von Treibhausgasemissionen ab 2031. Der deutsche Gesetzgeber ist nun verpflichtet, die Ergänzungen bis zum 31. Dezember 2022 vorzunehmen.</p>
<p>Das ist sensationell, weil das Bundesverfassungsgericht damit anerkennt, dass der Schutz vor Klimawandel ein Grundrecht ist. Die Erhitzung des Klimas führt zu Schädigungen der Ökosysteme, von welchen menschliches Leben abhängig ist (Rn 148). Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer - selbst eine der Klägerinnen – interpretierte das neue Urteil treffend: „Klimaschutz ist unser Grundrecht.“ Indem das Bundesverfassungsgericht die Klagen zugelassen hat, hat es grundsätzlich deutlich gemacht, dass man wegen zu geringen Anstrengungen zum Klimaschutz an das Verfassungsgericht gelangen kann und dass die Verletzung der Grundrechte wegen fehlendem Klimaschutz tatsächlich auch gegen einen Staat einklagbar ist. In einigen Punkten folgte das Bundesverfassungsgericht dabei den Fußstapfen des <a href="https://www.hogeraad.nl/actueel/nieuwsoverzicht/2019/december/dutch-state-case-reduce-greenhouse-gas-emissions/" target="_blank">höchsten Gerichts in den Niederlanden</a>, das 2019 den niederländischen Staat zu mehr Klimaschutz verpflichtete.</p>
<p>Konkret erkannte das Bundesverfassungsgericht eine Verletzung der grundrechtlichen Pflichten in Bezug auf das Fehlen eines genau festgelegten Reduktionspfades ab 2031, also dem Weg des Klimaschutzes (Rn 257). Die Festsetzung der Reduktionsziele (Erwärmung möglichst unter 1,5° C, minus 55% Emissionen gegenüber 1990 bis 2030) beanstandete das Gericht dabei nicht. Diese Ziele sind laut dem Bundesverfassungsgericht Ergebnis politischer Abwägungen und auf der Basis der Grundrechte nicht zu beurteilen (Rn 159 ff.). Sie drücken politisch in Kauf genommene Gefährdungen aus. Diesen Gefährdungen könne auch mit Anpassungsmaßnahmen ein Stück weit begegnet werden (Rn 164 f.).</p>
<p>Über den Auftrag an den deutschen Gesetzgeber zur Nachbesserung des KSG hinaus ist das Urteil aber in weiterer Hinsicht bedeutungsvoll. Wir möchten hier auf vier Punkte hinweisen:</p>
<p>Erstens sind auch Maßnahmen zum Klimaschutz Einschränkungen der Grundfreiheiten und werden von bestimmten Kreisen, die sich einschränken müssen, deshalb häufig bekämpft oder in die Zukunft verschoben. Diese Maßnahmen sind aber bereits heute gerechtfertigt und notwendig, um wesentlich größere Einschränkungen derselben Grundfreiheiten in der Zukunft zu vermeiden: einerseits durch die ungünstigen Folgen des Klimawandels und durch die dann notwendig werdenden viel drastischeren Emissionsreduktionsmaßnahmen. Mit gegenwärtigen Einschränkungen lassen sich deshalb größere Grundrechtseinschränkungen in der Zukunft zu vermeiden (Rn 120 ff.; Rn 186). Das ist eine Argumentationsfigur mit weitreichender Bedeutung zur grundrechtlichen Rechtfertigung von griffigeren Gesetzen im ökologischen Nachhaltigkeitsbereich.</p>
<p>Zweitens erklärte das Gericht Artikel 20a GG (Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen) als eine justiziable Rechtsnorm (Rn 205 ff.). Dieser Artikel verpflichtet den Staat zum Schutz der Biosphäre zugunsten der zukünftigen Generationen und zielt durch die Einhaltung der Paris-Ziele auch auf die Herstellung von Klimaneutralität (Rn 198). Das Gericht entschied, dass Grundrechtseinschränkungen mit Artikel 20a GG vereinbar sein müssen (Rn 190). Darum darf die Last der Grundrechtseinschränkungen aufgrund von restriktiven Emissionsreduktionsregelungen nicht einseitig auf die zukünftigen Generationen verteilt werden (Rn 193 f.). Da Artikel 20a GG nicht nur den Klimaschutz betrifft und das Nachhaltigkeitsprinzip allgemein verankert, könnte diese Feststellung des Bundesverfassungsgericht ein Einschreiten der Gerichte auch in anderen kritischen Bereichen, wie z.B. dem Schutz der Biodiversität, ermöglichen.</p>
<p>Drittens deutete das Gericht an, dass die klimabezogenen Schutzbestimmungen des deutschen Grundgesetzes globale Anwendung finden könnten. Einige der Kläger stammen nämlich aus Bangladesh und Nepal. Obwohl Deutschland selbstverständlich keine Hoheit über Anpassungsmaßnahmen in anderen Ländern hat, kann sich der Staat aber doch auf internationaler Ebene für eine Emissionsverringerung einsetzen (Rn 178 ff.). Weil Deutschland dies tatsächlich getan hat und weiterhin tut, werden laut dem Gericht die Grundrechte der Kläger in Bangladesh und Nepal aber nicht verletzt (Rn 181). Das bedeutet: Deutschland muss sich in ausreichendem Maße einsetzen. Der deutsche Staat trägt die Verantwortung, sich gegen die Verletzung der im deutschen Grundgesetz geschützten Grundrechte von Menschen auch in anderen Ländern einzusetzen, soweit sein Einfluss tatsächlich reicht.</p>
<p>Viertens wurde geklärt, dass die fehlende Eindeutigkeit in der Kausalität zwischen den Emissionen eines bestimmten Staates und der Erderwärmung kein Entschuldigungsgrund für das Fehlen oder für die Laxheit von Klimamaßnahmen ist (Rn 149; Rn 199 ff.). Der Geltung von Art. 20a GG steht nicht entgegen, dass der Klimawandel ein globales Phänomen ist, in welchem sich die Anteile Deutschlands nicht isolieren lassen. Deutschland alleine kann die Erfüllung des globalen Klimaschutzes zwar nicht garantieren. Dennoch besteht nach diesem höchstrichterlichem Urteil die Verpflichtung des Staates Deutschland, auf überstaatlicher Ebene nach Lösungen zu suchen und eigene Maßnahmen tatsächlich zu ergreifen. Man kann durch das Fehlen der kausalen Zuschreibung der Klimaerwärmung auf einzelne Ursachen – auf die Emissionen von Deutschland – Untätigkeit nicht rechtfertigen.</p>
<p>Der Staat ist also nach diesem Urteil des Bundesverfassungsgerichts durch die eigene Verfassung für wesentlich mehr Klimaschutz verantwortlich zu machen, als es bisher anerkannt war. Das ist eine gute Nachricht für das Klima und für die Lebensinteressen der zukünftigen Generationen.</p>
<p>Autoren: Meret Rehmann und <a href="t3://page?uid=44">Christoph Rehmann-Sutter</a></p>
<ul> 	<li>Meret Rehmann, MLaw, ist Anwältin und Doktorandin in Umweltrecht an der Universität Zürich</li> 	<li>Christoph Rehmann-Sutter, Dr. phil., dipl. biol., ist Professor für Theorie und Ethik der Biowissenschaften an der Universität zu Lübeck</li> </ul></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/bundesverfassungsgerichtsurteil.html</link>
   <pubDate>Sat, 01 May 2021 18:01:00 +0200</pubDate>
   <guid>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/bundesverfassungsgerichtsurteil.html</guid>
   <author>Meret Rehmann, Christoph Rehmann-Sutter, </author>
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   <title>Klimawandel messen</title>
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            <![CDATA[<h3>Video-Podcast</h3><h2>Den Klimawandel messen: Wetterextreme, Niederschlagsmengen und Extremregenstatistiken</h2><div class="lead link-continue"><p><br /> Dr. Thomas Einfalt im Gespräch über die Herausforderungen des Klimawandels in Lübeck und Region.</p>
<p>Interview mit Dr. Thomas Einfalt, Umweltwissenschaftler, Geschäftsführer der hydro &amp; meteo GmbH Lübeck und Mitglied der Scientists 4 Future (Lübeck)</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/klimawandel-messen.html</link>
   <pubDate>Tue, 23 Mar 2021 17:50:00 +0100</pubDate>
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   <author></author>
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   <title>Anthropogener Klimawandel</title>
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            <![CDATA[<h3>Video-Podcast</h3><h2>Anthropogener Klimawandel – wir laufen in die Erhitzung rein.</h2><div class="lead link-continue"><p>Prof. Dr. Norbert Reintjes über klimabezogenen Umweltschutz und die Problem der CO2-Bilanzierung auf regionaler Ebene. Neue Wege des Zusammenlebens und Wirtschaftens sind notwendig.</p>
<p>Interview mit Prof. Dr. Norbert Reintjes, Industrieller Ökologe, Technische Hochschule Lübeck und Mitglied der Scientists 4 Future (Lübeck)</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/anthropogener-klimawandel.html</link>
   <pubDate>Tue, 23 Mar 2021 17:48:11 +0100</pubDate>
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   <author></author>
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   <title>Neue Kräfte mobilisieren</title>
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            <![CDATA[<h3>Video-Podcast</h3><h2>Neue Kräfte mobilisieren, sich positionieren und gemeinsam engagieren</h2><div class="lead link-continue"><p>Die Klimaaktivistin und Medizinstudierende Selina Vogt fordert, die gesundheitlichen Herausforderungen durch den Klimawandel auch im Medizinstudium besser abzubilden, denn die Klimakrise ist vielleicht das wichtigste Thema ihrer Generation.</p>
<p>Interview mit Selina Vogt, Medizinstudierende an der Universität zu Lübeck und Aktive bei Fridays for Future Lübeck, Greenpeace Lübeck</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/neue-kraefte-mobilisieren.html</link>
   <pubDate>Tue, 23 Mar 2021 17:45:52 +0100</pubDate>
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   <author></author>
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   <title>Fundamentale Dezentrierungsaufgabe</title>
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            <![CDATA[<h3>Video-Podcast</h3><h2>Wir stehen vor einer fundamentalen Dezentrierungsaufgabe</h2><div class="lead link-continue"><p>Das Anthropozän ist nach dem Holozän das neue geologische Zeitalter. Wir müssen unsere Auffassung, wie wir uns und unser Verhältnis zur Natur verstehen, neu denken. Die Natur ist nicht einfach außerhalb von Kultur, sie ist etwas aktiv agierendes und nicht einfach passiv anwesend.</p>
<p>Interview mit Dr. Birgit Stammberger, Kulturwissenschaftlerin, Universität zu Lübeck</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/fundamentale-dezentrierungsaufgabe.html</link>
   <pubDate>Tue, 23 Mar 2021 17:43:55 +0100</pubDate>
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   <author></author>
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   <title>Klimwandel denken</title>
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            <![CDATA[<h3>Video-Podcast</h3><h2>Den Klimwandel denken</h2><div class="lead link-continue"><p>Wir müssen akzeptieren, dass wir in einer Krise sind. Der Bioethiker und Philosoph Christoph Rehmann-Sutter über den Klimawandel und die Herausforderung eines kulturellen Neuanfangs.</p>
<p>Interview mit Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter, Bioethiker, Universität zu Lübeck</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/klimwandel-denken.html</link>
   <pubDate>Tue, 23 Mar 2021 17:35:34 +0100</pubDate>
   <guid>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/klimwandel-denken.html</guid>
   <author></author>
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   <title>Unsere Erde ist endlich!</title>
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            <![CDATA[<h3>Gastbeitrag: Verkehrspolitik</h3><h2>Unsere Erde ist endlich!</h2><div class="lead link-continue"><p>Die Reduzierung der CO<sub>2</sub> Emissionen zur Begrenzung des weltweiten Temperaturanstiegs ist ein wichtiges Ziel, aber überhaupt nicht ausreichend um unsere Erde – die Einzige, die wir haben – vor den Katastrophen zu bewahren, wie sie schon vor 50 Jahren in den Szenarien des ersten Berichts des Club of Rome zur Lage der Menschheit<sup>1</sup> beschrieben wurden.</p>
<ul> 	<li><strong>Der Umstieg von den mit fossilen Treibstoffen angetriebenen Autos auf elektrisch betriebene Autos soll der Königsweg zur Verkehrswende sein.</strong></li> 	<li><strong>Wasserstoff wird als das Öl der Zukunft beschrieben.<sup>2</sup></strong></li> </ul>
<p>Allein bei diesen beiden Beispielen wird vergessen, dass es in der Diskussion um den Zustand unserer Erde nicht nur um die Emissionen von CO<sub>2</sub> geht, sondern vor allem auch die übermäßige Nutzung von Rohstoffen und Landflächen diskutiert werden muss.</p>
<p><strong>Beispiel E-Autos</strong></p>
<p>Der Kauf von E-Autos wird von der Bundesregierung mit bis zu 9.000 € pro Auto subventioniert. Dies führte im Jahr 2020 zu einer Verdreifachung der Zulassungszahlen gegenüber 2019 auf 194.000 Pkw mit reinem Elektroantrieb.</p>
<p>Was würde es für die Stromproduktion (<a href="t3://file?uid=996" target="_blank">s. Strommix</a>) bedeuten wenn im Verlauf der Zeit alle heute vorhandenen Pkw in Deutschland durch E-Autos ersetzt werden? In Deutschland gibt es zurzeit etwa 48 Mio Pkw. Legt man nur den Energiebedarf eines Kleinwagens wie den Hyundai Ioniq Elektro Style mit 16,3 kWh/100 km zugrunde,<sup>3</sup> und eine gefahrene Strecke von 10.000km pro Jahr, dann hätte jedes Auto pro Jahr einen Energiebedarf von 1.630 kWh. Der Ersatz von 48 Mio Benzinern durch E-Autos würde zu einem Bedarf an elektrischer Energie von 7,82 x 10<sup>13</sup> Wh pro Jahr = 78,2 TWh pro Jahr führen. Dies sind etwa 43% der Energie aus Photovoltaik und der Windenergie in Deutschland im Jahr 2020, die zusätzlich allein für den Betrieb von E-Autos zur Verfügung stehen müssten.<sup>4</sup></p>
<p>Ein E-Auto emittiert im Fahrbetrieb zwar kein Kohlenstoffdioxid, aber für die Produktion, die Wartung und Entsorgung ist die Emission mindestens genauso groß wie die eines Autos mit Verbrennermotor. Außerdem werden für die Herstellung der Batterie eines E-Autos Materialien wie Lithium und Cobalt, verwendet, die knapp werden können und teilweise unter zweifelhaften Umständen gewonnen werden.<sup>56</sup></p>
<p><strong>Wasserstoff - Das Öl von morgen!?</strong></p>
<p>Eine wesentliche Emissionsquelle für CO<sub>2</sub> ist die Herstellung von Stahl, der vermutlich auch weiterhin für den Bau von Autos benötigt wird. Für die Reduktion von Eisenerz zu Eisen wird nämlich Kohlenstoff verwendet, der bei den chemischen Reaktionen zu Kohlenstoffdioxid umgesetzt wird. Nun kann man zu Recht einwenden, dass man ja anstelle von Kohlenstoff Wasserstoff für die Reduktion von Eisenoxidverwenden könnte, wie es zurzeit beispielsweise bei Thyssen Krupp in Duisburg-Hamborn geschehen soll.<sup>7</sup> Der Wasserstoff dürfte dann aber nicht aus Rohstoffen auf Erdölbasis gewonnen werden, wie dies heute noch vielfach üblich ist, sondern müsste beispielsweise durch die Elektrolyse von Wasser hergestellt werden. Die elektrische Energie hierfür müsste dann natürlich auch aus erneuerbaren Quellen stammen, also beispielsweise Sonnenenergie oder Windenergie.</p>
<p>Wenn Wasserstoff die Rolle des Öl als Treibstoff und in der Chemischen Industrie einnehmen soll, dann ist ein gewaltiger Umbau in der einschlägigen Industrie erforderlich, der mit einem sehr großen Bedarf an Rohstoffen verbunden ist, da die Produktionsanlagen für Wasserstoff, die Industrieanlagen, in denen Wasserstoff genutzt wird und auch die Brennstoffzellen neu gebaut werden müssen. Auf die zweifelhaften Umstände, unter denen diese Rohstoffe teils gewonnen werden, ist immer wieder hingewiesen worden ( s. beispielsweise das Papier zum Rohstoffbedarf für Batterien und Brennstoffzellen des Öko-Instituts Darmstadt<sup>8</sup>).</p>
<p>Um Wasserstoff zu gewinnen und dann für einen Prozess zu nutzen, sind mehrere Schritte notwendig, die zu mehr oder weniger großen Energieverlusten in Bezug auf die eingesetzte Energie führen (<a href="t3://file?uid=997" target="_blank">s. Schema</a>).</p>
<p>Bei der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie durch Solarzellen beträgt der Wirkungsgrad<sup>9</sup> etwa 20%.<sup>10</sup> Dies bedeutet 20% der eingestrahlten Sonnenenergie wird in elektrische Energie umgewandelt. Dies ist nur insofern von Bedeutung, als dass ein kleinerer Wirkungsgrad eine größere Solarzellenfläche erfordert. Beim nächsten Schritt, der Elektrolyse von Wasser erreicht man mit einem PEM Elektrolyseur einen Wirkungsgrad von etwa 60%.<sup>11</sup> Wird die im Wasserstoff enthaltene Energie in einer Brennstoffzelle wieder in elektrische Energie umgewandelt, dann geschieht dies mit einem Wirkungsgerad von etwa 50%.<sup>12</sup> Damit stehen etwa 30% der ursprünglich an der Solarzelle zur Verfügung gestellten elektrischen Energie für den Elektromotor zur Verfügung.</p>
<p><strong>Was ist zu tun?</strong></p>
<p>Die beiden hier diskutierten Bespiele zur Verkehrswende und zur Energiewende können durchaus zu einer Reduzierung der CO<sub>2</sub> – Emissionen und damit auch zu einer Reduzierung des derzeitigen Temperaturanstiegs führen. Allerdings reicht eine rein technische Umstellung ohne weitere Änderungen nicht aus. Vielmehr bedarf es einer Wirtschaft, die nicht das "Immer mehr", zum Ziel hat. Es bedarf einer Wirtschaft, die allen Menschen ein ausreichendes Einkommen, ausreichend Wasser und Nahrung, Zugang zu Bildung und Ausbildung sowie eine ausreichende ärztliche Versorgung ermöglicht, um die Ursachen für unerwünschte und unfreiwillige Migrationsbewegungen zu beseitigen.</p>
<p>Für die Verkehrspolitik, beispielsweise, bedeutet dies, den Individualverkehr mit dem Pkw zugunsten eines öffentlichen, auch in der Fläche verfügbaren Nahverkehrsangebotes weitgehend überflüssig zu machen. Was ist eigentlich so schön und befriedigend daran, am Morgen alleine mit dem Auto - oft im Stau stehend - zur Arbeit zu fahren, das Auto acht Stunden auf dem Firmenparkplatz stehen zu lassen und dann, möglicherweise wieder im Stau stehend, zurück nach Hause zu fahren? Auch in der Region Lübeck sollte es doch möglich sein, einen öffentlichen Nahverkehr zu organisieren, der sich an dem jeweiligen Bedarf orientiert und die Mobilität auch für die Bewohner*innen der Dörfer sicherstellt und den Individualverkehr und damit auch den Besitz eines Pkw überflüssig macht. Dies kann sicherlich nicht durch einen gewinnorientierten Betrieb geleistet werden, sondern der öffentliche Nahverkehr muss ein Teil der Daseinsvorsorge in der Stadt und auf dem Land sein. So wie man sich heute nicht mehr vorstellen kann in einem Restaurant zu rauchen, so sollte es in fünf bis spätestens zehn Jahren cool sein öffentliche Verkehrsmittel gemeinsam mit anderen Menschen zu nutzen und nicht einsam und alleine&nbsp; in einem Pkw durch die Stadt zu fahren.</p>
<p>Während der Corona – Pandemie hat die Menschheit erfahren, dass alle Organismen dieser Erde – Viren, Bakterien, Pflanzen, Tiere und die Menschen – ein Teil des Systems Erde, das wir auch Natur nennen, sind und auch die Menschen sich nicht von diesem System abkoppeln können. Kein Teilsystem dieser Erde kann unbegrenzt wachsen, denn unsere Erde ist ein endlicher Raum mit endlichen Ressourcen. Am Beispiel einer Bakterienkultur auf einer Petrischale wird dies unmittelbar deutlich. Eine winzige Menge von Bakterien auf dem Nährboden in der Petrischale ist mit bloßem Auge nicht zusehen. Die Bakterien haben Platz, haben ausreichend Nahrung und können sich unbeschränkt vermehren. Dies führt zunächst zu einem exponentiellen Wachstum bis die Nahrung und der Platz knapp werden. Das Wachstum der Bakterienkultur nimmt ab und die Bakterien sterben ab falls nicht eingegriffen wird.</p>
<p>Die Erde ist ein endlicher Raum mit endlichen Ressourcen, aber die Menschheit handelt immer noch so, als ob beliebige Mengen an Ressourcen zur Verfügung stehen. Es ist höchste Zeit, dass auch die Menschen eine Kreislaufwirtschaft betreiben, in der Rohstoffe wieder verwendet werden und es keine Abfälle gibt.<sup>13</sup></p>
<p><strong>Anmerkungen und Referenzen</strong></p>
<p>Dieser Text ist ein Denkanstoß und kein wissenschaftlicher Beitrag zum Thema „Klima – Wandel – Denken“. Allerdings habe ich mich bemüht meinen Denkanstoß auf einer fachlich korrekten Grundlage zu formulieren. Ich habe mich in diesem Text nur mit der Situation in Deutschland beschäftigt, bin mir aber wohl bewusst, dass tatsächlich die Situation auf der ganzen Erde betrachtet werden muss. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei die Situation in den afrikanischen Staaten.</p>
<p>Gastautor: Wolfgang Czieslik</p>
<hr />
<p><sup>1</sup> Dennis Meadows, Die Grenzen des Wachstums, Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart 1972.<br /> <sup>2</sup> Gespräch mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, Spiegel Nr. 5 / 25.1.2020, S.34.<br /> <sup>3</sup> https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/elektromobilitaet/stromverbrauch-elektroautos-adac-test/.<br /> <sup>4</sup> https://strom-report.de/strom#strommix-2020-deutschland.<br /> <sup>5</sup> Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?, Bundesumweltministerium, Oktober 2019.<br /> https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/elektroautos_bf.pdf.<br /> <sup>6</sup> Wirtschaftswoche, 15. November 2017, https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/lithium-und-kobalt-bremsen-rohstoff-engpaesse-das-elektroauto-aus/20560144.html.<br /> <sup>7</sup> https://de.wikipedia.org/wiki/Stahlerzeugung#Direktreduktion_mit_Wasserstoff.<br /> <sup>8</sup> Öko-Institut (2017): Strategien für die nachhaltige Rohstoffversorgung der Elektromobili-tät. Synthesepapier zum Rohstoffbedarf für Batterien und Brennstoffzellen. Studie im Auftrag von Agora Verkehrswende.<br /> <sup>9</sup> Die hier und im Folgenden genannten Wirkungsgrade sind mittlere Werte und hängen von der Bauart der Geräte ab. Diese Werte dienen ausschließlich zur Orientierung.<br /> <sup>10</sup> https://www.photovoltaik.org/wissen/photovoltaik-wirkungsgrad.<br /> <sup>11</sup> https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolyseur.<br /> <sup>12</sup> https://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzelle.<br /> <sup>13</sup> Siehe auch Maja Göpel, Unsere Welt neu denken, Ullstein Buchverlage, Berlin 2020.</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/unsere-erde-ist-endlich.html</link>
   <pubDate>Wed, 03 Feb 2021 14:31:15 +0100</pubDate>
   <guid>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/unsere-erde-ist-endlich.html</guid>
   <author>Gastautor: Wolfgang Czieslik, </author>
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   <title>Aktivitäten in Lübeck</title>
   <description>
      
            <![CDATA[<h3>Gastbeitrag: Aktivitäten in Lübeck</h3><h2>Obstbäume als „Lübecker Klima-Botschafter“</h2><div class="lead link-continue"><p>Übrigens: "Klima-Wandel-Tun" ist jetzt dran! Der Hanse-Obst e.V. pflanzt seit 2014 Obstbäume als "Klimabäume". Meist pflanzen wir mit SchülerInnen, auch schon mit FFF und S4S. Insgesamt 1.450 Obstgehölze. Was wir als "Lübecker Klimabotschaft" verstehen, nachfolgend: Obstbäume als „Lübecker Klima-Botschafter“!</p>
<ol> 	<li>Unsere Obstbäume sorgen für gute Luft zum Atmen.</li> 	<li>Unsere Früchte wachsen vor Ort; kurze Transportwege schonen unser Klima (im Vergleich zu Importware aus Übersee).</li> 	<li>Unsere Früchte sind ungespritzt; Verzicht auf Chemie dient unserer Umwelt und dient unserer Gesundheit.</li> 	<li>Unser Tafelobst wird natürlich gelagert, z.B. Erdkeller (Erprobung); Energie für Kühlung oder CO<sub>2</sub>-Lagerung entfallen.</li> 	<li>Unseren Obstsaft pressen regionale Mostereien und liefern ihn in recycelten Glasflaschen (z. Zt. auch in Bags).</li> 	<li>Unsere Obstbäume bilden Sicht- und Schallschutz und schützen den Boden vor Erosion nebst Schattenschutz vor Bestrahlung.</li> 	<li>Unsere Obstbäume geben Windschutz und mindern bis zu 50 Prozent die Windgeschwindigkeit.</li> 	<li>Unsere Obstwiesen sind Biotope für Pflanzen und Tiere (mit Menschen) ohne chemische Düngung und ohne Einsatz von Pestiziden.</li> 	<li>Unsere Obstbäume werden bei uns im Norden gezüchtet, lange Transportwege entfallen.</li> 	<li>Wir veredeln eigene Obstsorten aus der Lübecker Bucht in der Lübecker Baumschule Bornholdt , etwa „Ruhm von Lübeck“ „Lübecker Marzipanapfel“ und „Moislinger Sämling“; sie sind an unser Ostseeklima angepasst.</li> 	<li>Unsere Anpflanzungen, meist Obst-Hochstämme, haben eine lange Lebenserwartung und garantieren Nachhaltigkeit.</li> 	<li>Unsere Vision, 70 Hektar Obst in und um Lübeck, macht unsere einstige Obststadt wieder zur „ideal grünen Stadt“ (Harry Maasz) und knüpft an die städtischen Pflanzungen von 1829 und 1919 mit 3.000 bzw. 5.000 Obstbäumen an.</li> </ol>
<p>Der 80 Jahre alte knorrige Apfelbaum ist etwa acht Meter hoch und hat eine Krone kräftiger Äste und Zweige von 10 Metern Durchmesser. Diese Grundfläche von 78,5 Quadratmetern vervielfacht sich durch 18.000 Blätter. Durch das beidseitige Blattgewebe entsteht eine Gesamtoberfläche von etwa der Größe eines Supermarkt-Parkplatzes. Dieser Apfelbaum verarbeitet an einem sonnigen Sommertag 7 kg Kohlendioxid, der Ausstoß eines Pkws pro Tag. Bei einem Gehalt von 0,04 Prozent Kohlendioxid in der Luft strömen etwa 15.000 Kubikzentimeter Luft durch die Blätter. Das Blätterdach vollbringt nicht nur den lebenswichtigen Gasaustausch für ein gutes Klima für Mensch und Tier, sondern es filtert gleichzeitig Staub und andere schädliche Schwebestoffe aus der Luft und es dämpft Geräusche, etwa Verkehrslärm. Gleichzeitig reichern die Apfel-Blätter die Luft mit Feuchtigkeit an und kühlen sie, denn etwa 150 Liter Wasser benötigt und verdunstet der Baum an diesem Tag. Die 5 kg Sauerstoff, die der Apfelbaum dabei als Nebenprodukt herstellt, liefern den Sauerstoffbedarf von etwa fünf Menschen. Auch die Wurzeln des Apfelbaums, in ihrer Ausdehnung ähnlich riesig wie das Blätterdach, verbessern die Bodenstruktur und verhindern ein Ausdorren oder Wegschwemmen. Unzähligen Tieren bietet der Apfelbaum ober- und unterirdisch Nahrung und Schutzraum. Auch der Mensch kann herrliche Früchte essen, besonders dann, wenn sie ungespritzt sind. Der alte Apfelbaum ist noch produktiv und bildet diesen Tag etwa 5 kg Zucker, der in das Holz + die Früchte wandert. Wer diesen Baum abholzt, der müsste 700 neue Bäume nachpflanzen. Deshalb achtet alte Apfelbäume! Pflanzt Obst als Klimabotschafter! Die Bürgerinitiative Hanse-Obst hilft dabei. Ein regionaler Obstbaum ist ein besserer Klimabotschafter als jede andere Baumart!</p>
<p>Gastautor: Heinz Egleder</p></div>]]>
            
         
   </description>
   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/klima-wandel-tun.html</link>
   <pubDate>Wed, 03 Feb 2021 09:30:50 +0100</pubDate>
   <guid>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/klima-wandel-tun.html</guid>
   <author>Gastautor: Heinz Egleder, </author>
</item>

       
           
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   <title>Wellbeing Economy</title>
   <description>
      
            <![CDATA[<h3>Wellbeing Economy</h3><h2>Nachhaltige regenerative Wirtschaftsformen – Teilen ist die neue Art des Eigentums</h2><div class="lead link-continue"><p><strong>Wenn die Wirtschaft nicht Wachstum, sondern Wohl produzieren soll: Ansätze zu nachhaltigen, regenerativen Wirtschaftsformen</strong></p>
<p>In diesem Blog soll diskutiert werden, <strong>wie effektiv verschiedene Mittel und Wege sind, um nicht nur die Klimaziele in Lübeck und Umgebung zu erreichen</strong>, sondern längerfristig auch viele der SDGs (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen <sup>1</sup>.</p>
<p>Der Hintergrund ist, dass die meisten <strong>Regierungen (d.h. PolitikerInnen) die gesetzten Klimaziele ohne die Unterstützung oder sogar ohne den Antrieb von "us the people"</strong>, von Nichtregierungs-organisationen, nicht erreichen werden.</p>
<p>Die meisten Gesellschaften auf der ganzen Welt werden an ihrem Wirtschaftswachstum gemessen, d.h. am BIP (Bruttoinlandsprodukt). Relevante Faktoren für die menschliche und planetarische Gesundheit gehen jedoch nicht in die Gleichung zur Berechnung des BIP ein. Kurz gesagt, <strong>das Streben nach einem höheren BIP in seiner jetzigen Form vergrößert nicht nur die Kluft zwischen Arm und Superreich, sondern hackt an den natürlichen Grundlagen unseres Planeten und verbraucht dafür die Gelder der SteuerzahlerInnen</strong>. Dies wurde in verschiedenen Farben und Schattierungen in zahlreichen Büchern und Dokumentarfilmen von ÖkonomenInnen, Organisationen und auch von PolitikerInnen aufgezeigt <sup>2-5</sup>.</p>
<p>Wie ist also auf eine <strong>"regenerative Wirtschaft"</strong>, eine <strong>"Wellbeing Economy"</strong> <sup>3</sup>&nbsp;am effektivsten hinzuarbeiten? Dies – zusammen mit technologischer Entwicklung und der Einführung vorteilhafter Technologien in die Gesellschaften – wird als der Haupt-Lösungsweg des 21. Jahrhunderts angesehen (<strong>z.B. <sup>3</sup></strong>). Sie wird sogar bereits von einigen Ländern praktiziert, übrigens von Ländern mit Frauen als Prime Minister, wie Kate Raworth in einem Interview hervorhebt <sup><strong>4</strong></sup>. Es existieren also ausreichend theoretische Grundlagen. Es ist an der Zeit, die Umsetzung zu beschleunigen. Während der Vorbereitung dieses Blogs ist das Buch <strong>Unfuck the economy</strong> von Waldemar Zeiler mit einem Vorwort von Maja Göpel erschienen (Goldmann, 2020) <sup><strong>5</strong></sup>. Das Buch schließt mit einer Liste von <strong>Handlungen</strong> ab, die nützlich sind, <strong>abhängig davon, ob man Politiker:in, Verbraucher:in, UnternehmerIn WirtschaftskritikerIn, BürgerIn, MitarbeiterIn, Lehrkraft, MedienmacherIn/JournalistIn, SchülerIn/StudentIn oder MillionärIn</strong> ist.</p>
<p>Daher ist ein wichtiger Schritt, <strong>diese Informationen zu verbreiten</strong>.</p>
<p>Speziell für <strong>„VerbraucherInnen“</strong> appelliert das Buch dazu, bei der Wahl der Unternehmen, bei denen man kaufen möchte, selektiv zu sein (i); lokal zu kaufen (ii); und es unterstreicht, dass Teilen die neue Art des Eigentums ist (iii). Schließlich, auch wenn das Hauptproblem (siehe oben) struktureller Natur ist, schlägt das Buch als wichtigsten Hebel für das individuelle VerbraucherInnenverhalten vor, weniger zu fliegen (zu Covid-Zeiten sammeln wir gerade immer mehr Erfahrungen mit Online-Sitzungen), mehr Fahrrad zu fahren und weniger Fleisch zu essen (iv). Hinzuzunehmen wäre der Wechsel zu einem grünen Energieanbieter und zu einer nachhaltigen und fairen Bank. An die <strong>„BürgerInnen“</strong> appelliert das Buch u.a., seine Meinung zu äußern und Petitionen zu unterschreiben und – selbstverständlich eigentlich – zu wählen.</p>
<p>Mit diesem Blog haben wir einen Ort geschaffen, um uns mit Ihnen und Euch über die Verschiebungen der Wirtschaft in Richtung Wellbeing Economy auszutauschen. <strong>Welche konkreten Erfahrungen, Probleme, Erfolgsgeschichten gibt es in Lübeck und Umgebung?</strong></p>
<p>Autorin: Lisa Marshall</p>
<hr />
<p><sup>1</sup>&nbsp;https://sdgs.un.org/goals<br /> <sup>2</sup>&nbsp;Selektion:<br /> https://www.maja-goepel.de/<br /> https://www.algore.com/<br /> https://www.forschung-und-lehre.de/klimawandel/<br /> https://wellbeingeconomy.org/about<br /> https://www.dw.com/en/merkel-amazon-deforestation-threatens-eu-mercosur-deal/a-54651194)<br /> Einige Links zu lokalen Partnern im weiteren Sinne:<br /> https://www.climatepartner.com/en/about-climatepartner<br /> https://ttkiel.wordpress.com/kieler-wirtschaft/<br /> https://www.wwf.eu/?uNewsID=874941<br /> https://www.transition-initiativen.org/was-ist-eine-transition-town-initiative<br /> https://www.germanzero.de/<br /> <sup>3</sup>&nbsp;https://www.thesolutionsjournal.com/article/wellbeing-economy-a-paradigm-for-the-21st-century/<br /> <sup>4</sup>&nbsp;https://freakonomics.com/podcast/doughnut-economics/ &nbsp;(Podcast Freakonomics by Steven Levitt and Stephen Dubner, Episode 429: Is Economic Growth the Wrong Goal? with Kate Raworth and Jason Hickle)<br /> <sup>5</sup>&nbsp;https://www.randomhouse.de/Paperback/Unfuck-the-Economy/Waldemar-Zeiler/Goldmann/e585241.rhd</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/wellbeing-economy.html</link>
   <pubDate>Wed, 02 Dec 2020 13:29:10 +0100</pubDate>
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   <author>Lisa Marshall, </author>
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   <title>Klimaneutralität</title>
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            <![CDATA[<h3>Klimaneutralität</h3><h2>Netto-Null Emissionen können nicht klimaneutral sein, Schäden bleiben weiterhin wirksam</h2><div class="lead link-continue"><h2>Reichen Netto-Null CO2-Emissionen? Probleme klimapolitischer Zieldefinitionen</h2>
<p>Der Begriff Klimaneutralität scheint sich als Zielbestimmung der Klimapolitik durchzusetzen. Die europäische Wirtschaft soll bis 2050, also in 30 Jahren klimaneutral werden. Darauf haben sich die EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet.<sup>1</sup> Klimaneutralität beinhaltet eine hoffnungsvolle Vision, dass die Gesellschaft, die Wirtschaft, das Leben überhaupt aufhört, klimaschädlich zu sein.</p>
<p>Diese Vision ist aus der Einsicht geboren, dass wir überhaupt nicht klimaneutral leben, sondern in verschiedenster Weise schädliche Treibhausgas-Emissionen verursachen, die zur Erhitzung des Klimas und zu globalen Schädigungen beitragen. Alle, die von dieser Einsicht bewegt sind, hoffen, dass es möglich sei, klimaneutral zu leben. Es wäre ein Ausweg aus einer beschämenden Lage.</p>
<p>Was bedeutet es aber, dass eine Stadt, ein Land, die EU, die Wirtschaft, eine Firma (etc.) klimaneutral ist? Häufig wird es so erklärt, die gemessene Einheit müsse auf Netto-Null Treibhausgas-Emissionen kommen. Netto Null bedeutet, dass nur so viel emittiert werden darf, wie auch resorbiert werden kann.<sup>2</sup></p>
<p>Wenn das aber so ist, wird es schon wieder ungemütlich. Netto-Null Emissionen bedeutet, dass nicht noch mehr Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen werden. Wenn neue Emissionen alle durch neue Reduktionen aufgehoben werden, also eine Netto-Null an Emissionen erreicht wird, ist die Kurve der CO2-Konzentration erst flach, d.h. sie steigt nicht mehr. Weil sie bis heute exponentiell ansteigt, wäre das ein dringend notwendiger und bedeutender Fortschritt. Aber wir müssen es klar sehen, es kann noch nicht das Ziel sein. Denn das Klima würde sich ab dem Zeitpunkt nur nicht mehr weiter erwärmen. Wie viel werden wir bis 2050 das Klima aber schon erwärmt haben? Wenn es dann plus 1,5 oder plus 2 Grad sein wird, wäre es ungefähr das Doppelte an Klimaerwärmung, als wir jetzt schon spüren und am Schmelzen der Arktis, der Gletscher, der Wirbelstürme, Dürren und Extremwetter bemerken.</p>
<p>Netto-Null Emissionen kann also keineswegs klimaneutral sein, weil die Schäden weiter wirksam bleiben, die mit dem dann erreichten Niveau der Klimaerhitzung in Kauf genommen wurden.</p>
<p>Klimaneutralität, möchte ich argumentieren, beinhaltet eine weitergehende Vision. Nämlich die Vision eines Lebens, das klimaverträglich ist. Wir müssen also daraufhin wirken, dass Klimaschäden wieder rückgängig gemacht werden. Die Städte, Länder, Firmen, die Wirtschaft, die EU, die Weltgesellschaft müssen deshalb auf Netto-Minus Emissionen kommen, damit sich Klimaneutralität einstellen kann.</p>
<p>„Klimaneutral“ ist einerseits ein politisches Zauberwort. Wir dürfen die Vision einer ökologisch und weltpolitisch verantwortbaren Lebensform, die in der Idee der Klimaneutralität steckt, nicht durch die Gleichsetzung mit Netto-Null verwässern lassen. Nur dann ist es ein Plan zur Heilung der Wunde, nicht nur ein Stopp ihrer weiteren Ausbreitung.</p>
<p>Klimaneutralität ist andererseits ein ethischer Begriff, den man ernst nehmen muss. Er beinhaltet den Schutz des Klimas auf einem Niveau, das verantwortbar ist und nicht als gefährlich angesehen werden muss. Man kann daher Netto-Null und Klimaneutralität nicht gleichsetzen. Netto Null ist Teil der Lösung, aber nicht die Lösung.</p>
<p>Autor:&nbsp;Christoph Rehmann-Sutter</p>
<hr />
<p><sup>1</sup> Ursula von der Leyen: State of the Union Address, 16 September 2020 (https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_20_1657; abgerufen am 21. September 2020)<br /> <sup>2</sup> Rogelj, Joeri et al. 2015: Zero emission targets as long-term global goals for climate protection. Environ. Res. Lett. 10: 105007.</p></div>]]>
            
         
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   <link>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/klimaneutralitaet.html</link>
   <pubDate>Tue, 24 Nov 2020 13:22:00 +0100</pubDate>
   <guid>https://www.imgwf.uni-luebeck.de/klimawandel/klimaneutralitaet.html</guid>
   <author>Christoph Rehmann-Sutter, Norbert Reintjes, </author>
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