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Cornelius Borck und Simon Lohse zur Pandemie

Zwei Beiträge auf Soziopolis

Cornelius Borck zur Corona-Pandemie

Wenn es nicht so zynisch wäre, müsste man die Corona-Krise eine once in a lifetime-Chance der Medizingeschichte nennen.

Eine Pandemie hat die längst überwunden geglaubte Bedrohung durch unbekannte Krankheiten zurückgebracht und in Ermangelung sicherer Erkenntnisse wird nun die Geschichte mit ihrem Wissen um vorausgegangene Epidemien herangezogen. Weil es nach wie vor keinen Impfstoff gibt und die Medizin gegen die neue Erkrankung keine anderen Therapien aufzubieten hat als die technische Überbrückung erkrankter Organfunktionen, bis der Körper selbst mit der Infektion fertig geworden ist, gilt die Medizingeschichte unverhofft als Wissensressource.
Ein Beitrag auf Soziopolis aus medizinhistorischer und -anthropologischer Perspektive.

 

COVID-19-Pandemie und die Wissenschaften

Ein Plädoyer für mehr Pluralismus in der öffentlichen Gesundheitspolitik.

Die Frage, wie genau ein solcher Pluralismus aussehen kann und sollte, müssen Wissenschaft und Öffentlichkeit stärker als bisher diskutieren. Insbesondere SozialwissenschaftlerInnen und PhilosophInnen, die über die Nutzung von wissenschaftlicher Evidenz in politischen Kontexten und über Herausforderungen für einen fairen Meinungsaustausch angesichts sozialer Ungleichheit nachdenken, können sie dabei unterstützen.

Zum Soziopolis-Beitrag von Simon Lohse (zusammen mit Karim Bschir).