Skip to main content
| English

Medical Humanities / Terminologie

"Medical Humanities/Terminologie" gestalten wir in Lübeck als zweigleisige Einführung ins Medizinstudium:
Während der ersten sechs Wochen Ihres Studiums zeigen wir in einer Vorlesung "Einführung in die Medical Humanities", dass die naturwissenschaftliche Medizin stets mit der Gesellschaft, mit Kultur und Politik verbunden ist. Neben neuen Therapiemöglichkeiten, die noch vor wenigen Generationen unvorstellbar waren, sind ungeahnte Fragen und Probleme getreten, die über die Medizin hinausführen. Um sie zu reflektieren und zu verstehen, bedarf es Ansätze aus Philosophie, Sozialökonomie, Psychologie und Kultur.
Parallel zur Vorlesung bieten wir Ihnen eine Einführung in die medizinische Fachsprache in Form eines E-Learning-Angebots zum Selbststudium. Denn Studieren an der Universität heißt selbständig nachzudenken und eigenverantwortlich zu lernen.

Beide Lehrveranstaltungen in "Medical Humanities/Medizinische Terminologie" werden nur zum Studienbeginn im Wintersemester angeboten.

Vorlesung Einführung in die Medical Humanities

Die moderne Medizin baut auf naturwissenschaftlicher Forschung auf, und deshalb stehen die Naturwissenschaften zunächst auch im Zentrum Ihres Studiums. Aber Medizin ist nicht einfach die Anwendung von naturwissenschaftlichem Wissen, denn medizinische Probleme betreffen immer individuelles menschliches Leben. Ärztliche Tätigkeiten sind komplex, sie basieren auf Fachwissen und Können, wie es im Studium gelehrt und gelernt wird. Gleichzeitig werden Sie mit den Hoffnungen und Befürchtungen seitens der Patient:innen konfrontiert und außerdem hat auch die Gesellschaft vielerlei Erwartungen an die Medizin. Die Vorlesung Einführung in die Medical Humanities stellt anhand von fünf verschiedenen Themenfeldern die Grundfrage, was Sie eigentlich tun, wenn sie ärztlich tätig werden.

Einführung in die medizinische Fachsprache als E-Learning-Angebot zum Selbststudium

Medizin verwendet in ihrer alltäglichen Praxis eine streng regulierte Fachsprache, in der z.B. ein „negativer“ Befund in der Regel eine gute Nachricht darstellt und eine „Epikrise“ kein erneutes Ausbrechen einer Krankheit, sondern schlicht einen abschließenden Bericht über den Krankheitsverlauf. Am Ende Ihres Studiums werden Sie dieses Fachvokabular ganz selbstverständlich sprechen, aber das braucht Zeit und Routine. Die Einführung in die medizinische Fachsprache ist weder ein Sprachtraining, noch ein Crashkurs in Latein und Griechisch, sondern wir geben Ihnen eine systematische Einführung in die Prinzipien und Regeln der Sprache der Medizin, damit Sie sich ungewohnte Ausdrücke und Redewendungen selbstständig herleiten können. – Und das Ganze als Selbststudium.

Die Informationen zum E-Learning-Angebot und die Kursunterlagen stehen Ihnen auf Moodle zur Verfügung. Dort finden Sie auch alle Informationen zur Klausur am Schluss des Praktikums.

Tutorium

Neben dem Selbststudium bieten wir ein Tutorium als Gelegenheit zum gemeinsamen Lösen von Übungsaufgaben, zur Diskussion von Fragen und zur Besprechung von Problemen an. Das Tutorium ist ein für Sie freiwilliges Angebot. Wenn Sie am Tutorium teilnehmen möchten, melden Sie sich gezielt dazu an oder kommen Sie zum ersten Treffen.

Den Kontakt finden Sie auf Moodle.